Die 10 besten kostenlosen SEO-Tools

Der Ozean ist groß, tief und wild. Wer dort überleben (respektive nicht untergehen) will, braucht eine Strategie. Während es im Wasser auch helfen kann, sich zu verstecken, darf die Devise in der digitalen See des Internets nur lauten: So sichtbar sein wie möglich. Sprich: Bei Google schnell gefunden werden. Der Weg dorthin nennt sich „Suchmaschinenoptimierung“ (SEO). Dafür geben Unternehmen teilweise sehr viel Geld aus. Wir wollen zeigen, wie man auch kostenlos gute Grundlagen für eine suchmaschinenaffine Seite legen kann. Hier sind die zehn besten kostenlosen SEO-Tools.

Keywords finden

Bei Keywords – also „Schlüsselwörtern“, die auf der Seite unbedingt vorkommen sollten – stellen sich zwei zentrale Fragen: Wonach suchen die Nutzer? Und wie oft suchen sie welchen Begriff? Aus der Antwort leitet sich ab, welche Wörter Sie in Ihre Seitentexte einbauen sollten. Und die finden Sie mit der Kombination folgender Tools:

UbersuggestUbersuggest ist der VW unter den SEO-Tools: Standardausrüstung. Das Tool scant Googles Auto-Complete-Funktion. Sie geben einen Begriff ein, wählen die Sprache aus und Ubersuggest zeigt Ihnen die Begriffe an, die im Zusammenhang mit Ihrem Wort gesucht werden. Jeweils zehn pro Zeichen (also „Begriff + a…“, „Begriff + b… u.s.w.). Ein wenig Kreativität ist also auch hier noch gefordert, aber die Ergebnisse sind oft sehr erhellend.

Google AdWords – Aus den neu gewonnenen Suchbegriffen von Ubersuggest suchen Sie sich dann Ihre Favoriten aus und fügen sie bei Google AdWords ein. Dessen Keyword-Analyse-Tool zeigt Ihnen dann, wie oft welcher Begriff pro Monat gesucht wird. Was hier noch übrig bleibt, sollte auf Ihrer Seite landen. Bei Google ist zwar eine Anmeldung erforderlich, die ist für Suchmaschinen-Optimierung aber sowieso ratsam und das Keyword-Tool ist kostenlos.

Seite analysieren

Mit verschiedenen SEO-Tools können Sie Ihre Seite entweder auf einzelne Teilbereiche oder auch gleich umfassend analysieren lassen. Zum Beispiel hiermit:

Sistrix – Auch bei smart.sistrix.de lohnt sich die Anmeldung. Hier legen Sie ein Profil für Ihre Seite an, geben die wichtigsten Keywords ein und benennen bis zu sechs Konkurrenzseiten. Sistrix analysiert regelmäßig Ihre Seite auf kaputte Links, nicht verfügbare Seiten, fehlende SEO-Texte, Ihr Google-Ranking beim jeweiligen Keyword und, und, und… Ein Tool für Fortgeschrittene, aber ein sehr hilfreiches.

Siteliner
Siteliner
funktioniert ohne Anmeldung. Das Tool „crawlt“ Ihre Seite und überprüft sie vor allem auf „Duplicate Content“, also sich doppelnde Inhalte, die Google oft nicht mag. Der Prozentsatz an Duplicate Content am Gesamttext wird übersichtlich dargestellt, alle Seiten mit doppeltem Inhalt werden angezeigt und auch weitere Statistiken wie Ladezeiten und Seitengröße werden präsentiert und mit dem Durchschnitt ins Verhältnis gesetzt. Praktisch für den schnellen Überblick.

Backlinks aufbauen

Backlinks – also Links auf anderen Seiten, die auf die eigene führen – zeigen Google, dass man vernetzt, ergo relevant ist. Allerdings nur dann, wenn diese Links auch sinnvoll sind.

Coseed – Streng genommen ist Coseed kein Tool, sondern eine Plattform für Content Marketing. Aber deren Redaktion hat eine so schöne Übersicht mit Methoden zum Backlink-Aufbau angefertigt, dass wir sie hier nicht unerwähnt lassen wollen. Sortiert nach Schwierigkeitsgrad, Dauer, Effektivität und Google-Freundlichkeit findet sich dort jede Menge Inspiration.

OpenLinkprofiler – Wer sehen möchte, wer alles auf die eigene Seite verlinkt, hat bei den Tools die Qual der Wahl. Ich habe mich hier für das mit den meisten Funktionen entschieden: Openlinkprofiler.org. Einfach URL eingeben und durch die Ergebnisse klicken. Wer verlinkt? Seit wann? Auf welche Unterseite? Mit welchem Text? Alles da, alles kostenlos, alles ohne Anmeldung. Deshalb übrigens auch geeignet, um mal einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen…

Plugins

Auch kostenlose SEO-Plugins gibt es unzählige. Für jeden Zweck. Ich habe ein Browser- und ein WordPress-Plugin ausgewählt.

SEOquake – Ein Plugin für alle gängigen Browser. SEOquake gibt einen schnellen Überblick über die wichtigsten Parameter einer Seite: Google-Pagerank, Backlinks, Alexa-Rank u.v.m. Das ist nützlich, um zu erkennen, wie die eigene Seite momentan eingestuft ist und auch Seiten von Konkurrenten oder potentiellen Linkpartnern lassen sich so besser einschätzen.


Wordpress SEO von Yoast
– Viele Seiten laufen über WordPress. Ein CMS, das von seinen Plugins lebt. Yoast stellt ein kostenloses SEO-Plugin zur Verfügung, das die Meta-Texte für Google & Co. übernimmt. Neben den üblichen Textfeldern für SEO-Titel und Seitenbeschreibung, die bei Google-Einträgen sichtbar sind, überprüft dieses Plugin auch, ob ein selbst gewähltes Fokus-Keyword in den entscheidenden Elementen der Texte ausreichend oft vorkommt und ob genügend Bilder auf der Seite sind. Eine SEO-Ampel zeigt stets an, ob noch etwas im Argen liegt – Tipps inklusive. Das Rundum-sorglos-Paket vor allem für inhaltsbetonte Seiten.

Frohes Optimieren!

Mit vielen dieser Tools arbeiten wir regelmäßig für uns und unsere Kunden, schauen aber natürlich immer nach neuen Hilfsmitteln – schließlich gibt es gefühlt täglich neue. Wenn ihr noch praktische SEO-Tools kennt und nutzt, die unbedingt in die Liste aufgenommen werden sollten, schreibt uns gerne einen Kommentar. Ansonsten wünschen wir frohes Optimieren!